Entstehung RHS Kaiserslautern

Die Rettungshundestaffel in Kaiserslautern – Geschichte und Entwicklung

Im Jahre 1999 …

… ein paar Menschen trafen sich beim Verein für Schutz,- und Polizeihunde in Kaiserslautern, um mit ihren Hunden zu trainieren, ihnen Gehorsam beizubringen, sie zu sozialisieren.

Die „kleine Gemeinschaft“ merkte schnell, dass sie sich gut verstanden und eigentlich mit ihren Hunden noch etwas ganz anderes, etwas besonders „sinnvolles“ machen wollten. Sie fingen an, Bücher über Hundeausbildung in den verschiedensten Formen zu lesen, im Internet zu stöbern, mit anderen Menschen zu reden, sich Gedanken zu machen, sie diskutierten, und beratschlagten… und plötzlich war sie da… die Idee von der Rettungshundearbeit!

Der damalige Vorstand des Vereins, Josef Reinhard (+) unterstützte die Idee und stellte Platz und Zeit zur Verfügung.

Am 4.08.2000 war es dann soweit. Der Verein „Rettungshundestaffel Kaiserslautern“ wurde gegründet.

Natürlich musste man sich auch einem Verband anschließen, um dem Kind einen Namen zu geben. Man entschied sich für den BRH – Bundesverband Rettungshunde e.V. , dem größten privaten Rettungshundeverband Deutschlands. Hier bekam man allerhand Informationen, Ausbildungsanleitungen, Prüfungsordnungen usw.

In den folgenden Jahren kamen immer mehr engagierte Leute hinzu. Wir wuchsen zu einer großen Familie zusammen.

Am 19.10.2002 konnten wir unseren ersten Rettungshund zur Prüfung führen! Helga Steinmetz mit ihrem Balou.

Im Jahr 2003 wurden die ersten Gespräche mit der 1. Kreisbeigeordneten Gudrun Heß-Schmidt zwecks Integration in den Katastrophenschutz des Landkreises geführt, dem wir dann im Jahr 2004 angegliedert wurden.

Dank der Angliederung des Katastrophenschutz des Landkreises Kaiserslautern stehen wir auch für die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Kaiserslautern zur Verfügung und konnten so im Jahr 2008 unser erstes Einsatzauto von der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern in Empfang nehmen. Wir wurden mit, damals analogem, heute digitalem Funk durch den Katastrophenschutz ausgestattet.

Im August 2009 konnten wir, dank verschiedener Spenden, die Staffel mit GPS-Geräten ausstatten, was besonders die Orientierung bei Nacht enorm erleichtert.

Neben der Arbeit in Wald und Wiese, der sogenannten Flächensuche, hat die Rettungshundestaffel Kaiserslautern sich auch auf die Rettungshundearbeit im Bereich Trümmer weitergebildet und so konnte im Jahr 2017 das rund 3000 Quadratmeter große Trümmergelände am Kniebrech in Kaiserslautern eröffnet werden.

Zum aktuellen Zeitpunkt besteht die Staffel aus 21 aktiven und 25 passiven Mitgliedern, wir führen 10 geprüfte Rettungshunde und haben weitere 12 Junghunde in der Ausbildung.

Gründungsmitglieder:
Gaul Ingrid, Kluge Peter, Kluge Petra, Krell Karin, Langkammer Bernd, Langkammer Stefanie, Poole Heike, Poole Robert, Reiser Hildegard, Reiser Horst und Steinmetz Helga