Die Ausbildung für Mensch und Hund  

Rettungshundearbeit ist für Mensch und Hund Schwerstarbeit. Besonders  die Suche in Trümmern ist schwierig und gefährlich.
Um einen Hund zum  Rettungshund auszubilden, benötigt man viel Zeit und Geduld. Ob Hitze, Regen oder Schnee, Übungen und Einsätze finden bei jedem Wetter statt.

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir sie gerne über die Ausbildung zum Rettungshundeteam informieren. Einen kleinen Überblick über die Ausbildungsfelder erhalten Sie schon auf dieser Seite.

10001128 742079039158428 1500530256 oWas sind Rettungshunde?

Rettungshunde sind Hunde, die dafür ausgebildet sind, Menschen zu finden. Dies kann in Feld, Wald und Flur sein, aber auch in Trümmern oder Lawinen. Die Hunde haben gelernt, menschliche Witterung zu suchen und ihrem Hundeführer anzuzeigen. Dies kann durch Bellen bei der gesuchten Person sein oder durch eine Anzeige beim Hundeführer und anschließendem Führen zum Opfer.

Die Rettungshundestaffel Kaiserslautern bildet bisher hauptsächlich Flächenhunde aus, wir hoffen aber dieses Jahr unser Trümmergelände fertig stellen zu können und dann intensiver auch in die Ausbildung von Trümmerhunden einzusteigen. Unser Haupteinsatzgebiet ist aber die Flächensuche, zum Beispiel nach vermissten Kindern oder verwirrten älteren Personen.

Welche Voraussetzungen sollte der Hund haben?

Der Hund sollte gut motivierbar (Für Futter oder Spielzeug zu begeistern), gesund und körperlich leistungsfähig sein und gerne seine Nase einsetzen. Er sollte menschenfreundlich und gelassen in der modernen Zivilisation (Geräusche, verschiedene Untergründe,…) genauso wie verträglich mit Artgenossen sein. Außerdem sollte er über einen guten (altersentsprechenden) Grundgehorsam verfügen. Sinnvoll ist es, bereits im Welpen- oder Junghundealter mit der Ausbildung zu beginnen, da diese bis zur ersten Prüfung in der Regel ca. zwei Jahre in Anspruch nimmt.

 2Und der Hundeführer?

Nicht nur die Hunde, sondern auch die Hundeführer müssen einiges lernen, bevor sie mit in den Einsatz gehen dürfen. So werden die Hundeführer nicht nur angeleitet ihren Hund auszubilden und lesen zu lernen, sondern müssen zum Beispiel auch in den Themen „Erste Hilfe Mensch“, „Erste Hilfe Hund“, „Orientierung“ (Mit Karte und Kompass, genauso wie mit GPS-Geräten) oder „Einsatztaktik“ fit sein. Hierfür finden regelmäßig Theorieabende und Praxistage/-Abende statt.

Interesse uns und unsere Arbeit näher kennen zu lernen?

Für diejenigen, die sich nicht scheuen viel Geduld, Zeit und  Engagement zu investieren, bieten wir Schnupperkurse oder (sollte grade kein Schnupperkurs geplant sein) die Teilnahme an einem Probetraining an.
Dort kann  sich jeder selbst ein Bild von der Vielfalt der Rettungshundearbeit machen!   

Weder der Hund noch der Hundeführer müssen Erfahrungen in der Ausbildung zum Rettungshund nachweisen.
 
Wichtig: Es ist ratsam schon im Welpenalter mit dem Rettungshundetraining anzufangen, spätestens aber mit 3 Jahren.
 
Weitere Informationen erhalten Sie vom 1. Vorstand Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder von unserer Ausbildungsleiterin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.