FB SteinbruchAm Mittwochabend hatte unsere Staffel erneut die Gelegenheit mit zwei Jugendfeuerwehren aus der VG Kaiserslautern Süd eine Einsatzübung durchzuführen. 

16 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Krickenbach und Jugendfeuerwehr Schopp standen unseren Teams als Helfer zur Verfügung.
Im und um den Steinbruch der Firma Picard (http://www.picard-natursteinwerk.de/startseite/) bei Krickenbach wurden die Teams zur Suche eingeteilt. Drei Hundeführer suchten mit Ihren Hunden die vermissten Kinder im Gelände des Steinbruchs und weitere sechs Teams die umliegende Waldfläche ab. 
Die anspruchsvollen Verstecke in den Gebäuden, Fahrzeugen und Geröllhalden im Steinbruch aber auch im teilweise sehr dichten Waldgebiet waren eine Herausforderung für unsere Einsatzkräfte. 
Ein einsatznahes Üben mit Helfern außerhalb der eigenen Reihen und insbesondere Kinder sind besonders wichtig für unsere Arbeit mit den Hunden. 
Für einen gelungenen Abschluss nach der Übung bei einem kleinen Imbiss mit Würstchen und Getränken sorgten die Kameradinnen und Kameraden der beiden Feuerwehren.
Wir danken recht herzlich den Betreuern der Jugendfeuerwehren Krickenbach und Schopp für Ihre Bereitschaft uns bei der Übung zu unterstützen sowie der Firma Picard für das zur Verfügung stellen der Flächen im Steinbruch.

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Am Mittwochabend hat unser Einsatzführungsteam zwei weitere Einsatzüberprüfungen als Suchtrupphelfer für unsere Staffelmitglieder Andrea und Günther Seele durchgeführt. 

Die Aufgabenstellung unserer beiden Teams war die Suche nach mehreren vermissten Kindern in einem Waldgebiet in der näheren Umgebung eines Steinbruchs.
Nach einer kurzen Einweisung der Teams rückten diese in ihre Suchgebiete ab. 
Die Aufgabe der Suchtrupphelfer bestand wie immer darin die Hundeführer bei der Suche zu Unterstützen. Dazu ist unter anderem eine Abstimmung im Team, die Kommunikation mit der Einsatzleitung über Funk, die Orientierung im Gelände, die Dokumentation der Suche und die Versorgung und Betreuung der gefunden Personen erforderlich.
Nach zirka einer Stunde war es dann für beide Teams geschafft. Unsere versteckten Helfer, Kinder der Jugendfeuerwehren Schopp und Krickenbach waren gefunden und wohlauf.
Herzlich willkommen in der Einsatzgruppe, Andrea und Günther und auch euch viel Erfolg bei den kommenden Einsätzen.

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Am 25.06.2017 hatten wir die Gelegenheit im Westwallmuseum Pirmasens​ - Festungswerk Gerstfeldhöhe mit unseren Hunden zu trainieren. 

In den weitläufigen Tunnelsystemen suchten unsere Vierbeiner in völliger Dunkelheit die versteckten Helfer. Zahlreiche Versteckmöglichkeiten wurden dabei genutzt - ob in 5-8 m tiefen Stollen, hinter Fahrzeugen oder sogar in einem Panzer versteckt, mussten die Hunde die „Vermissten“ sicher Anzeigen.

Insgesamt waren wir mit 17 Hunden angerückt. Dazu konnten wir auch Gäste von weiteren BRH Rettungshundestaffeln bei uns begrüßen, welche die Gelegenheit zu dem mehrstündigen, gemeinsamen Training nutzten.

Wir bedanken uns bei dem Betreiber des Museums, Herrn Günther Wagner für die schöne Möglichkeit unsere Hunde und Hundeführer an ungewöhnlichen Orten auf Einsätze vorbereiten zu können. Auch unseren Staffelmitgliedern Marc Lehmann und Christine Weilacher ein herzliches Danke schön für die interne Organisation.

Bereits am 18.06., einem schönen, sonnigen Sonntagnachmittag durften wir das Können unserer Hunde beim diesjährigen Feuerwehrfest in Linden zeigen. Ein Teil unserer Staffel präsentierte sich dort vor einer beachtlichen Zahl interessierter Zuschauer.

Zum Einstieg zeigten wir, wie die Suche eines Rettungshundeteams im Einsatz aussehen könnte – in Einsatzkleidung rückte das Team nach der Alarmierung an, um eine vermisste Person zu suchen und entsprechend zu retten.

Im Anschluss daran wurden Teile der Gehorsamsausbildung, der Gerätearbeit, das Detachieren, sowie das Tragen eines Hundes vorgestellt. Danach zeigten einige unserer Vierbeiner ihre Fähigkeiten bei unterschiedlichen Anzeigeübungen – von einer offenen Anzeige bis hin zum laufenden Helfer mit Rollator - und auch die Witterungsausarbeitung einer Person, die in einem Häuschen versteckt wurde. 
Während der ca. 30 Minutigen Vorführung konnten wir den anwesenden Gästen viele Informationen über unsere Staffel, zu der Ausbildung von Hund und Hundeführern, der Ausbildung von Helfern, sowie zu den Einsatzmöglichkeiten von Rettungshunden gegeben. 
Herzlichen Dank an unsere Staffelmitglieder für ihr Engagement und auch besonders an Tine Seebach, die als Trainer die Vorführung geplant hat.

Wir möchten uns recht herzlich bei unseren Gastgebern, der Freiwilligen Feuerwehr Linden, für die tolle Organisation der Veranstaltung bedanken und freuen uns auf zukünftige Kontakte und eine weitere Zusammenarbeit mit euch.

Hier einige Impressionen

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Während unseres Nacht-Trainings am 17.06.17 hat unser dritter Zugführer, Marc Weilacher, eine weitere Einsatzüberprüfung durchgeführt. Mit Einsetzen der Dämmerung, gegen 22:00 Uhr, mussten unser mehrfach geprüfter Rettungshundeführer Ricky Hammel, dieses Mal mit der Hündin Nova und Anja Weber als Suchtrupphelfer ihr Können unter Beweis stellen. 

Nach der kurzen Lageinformation durch den Zugführer und dem festlegen der Suchtaktik startet das Team die Suche. Nach kurzer Zeit war auch schon der erste Helfer gefunden und konnte versorgt werden. Auch die zweite versteckte Person war kurze darauf gefunden. Herausfordernd war, neben dem mehr als 50.000 m² großen Waldstück, die zunehmende Dunkelheit. Aber das Team ließ sich davon nicht beeindrucken - nach circa einer Stunde war es dann geschafft. 

Das Team zeigte eine tolle Leistung und auch den beiden Bewertern machte es Spaß, sowohl Nova bei Ihrer Arbeit, als auch Hundeführer und Suchtrupphelfer zu beobachten.

Anja wird zukünftig die Einsatzgruppe als weitere Kraft verstärken und Ricky kann jetzt neben seinem Magic, auch mit Nova in den Einsatz gehen, die ansonsten von Jessica Hammel geführt wird.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den kommenden Einsätzen.

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IMG 0715 Banner klienGemeinsam mit den Nachwuchskräften der Freiwilligen Feuerwehr Trippstadt haben wir am Mittwoch, den 24.05. eine Einsatzübung durchgeführt. Die Jungs der Jugendfeuerwehr Trippstadt wurden durch den Wehrführer Thomas Frank und seine Mannschaft in einem weitläufigen Waldgebiet oberhalb des Sägmühler Weihers an verschiedenen Punkten im Wald versteckt.

Aufgabe der Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel war es, die unbekannte Anzahl vermisster Kinder und Jugendlicher, aufzufinden. Dazu wurden die Rettungshundeteams vor Ort eingeteilt, die Suchgebiete zugewiesen und zur Suche losgeschickt. Im teilweise sehr dicht bewachsen Gelände konnten die Teams ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen. Nach und nach trafen die Rückmeldung zu gefundenen Kindern bei der Einsatzleitung ein. Nachdem alle „Vermissten“ Kids gefunden waren, konnte die Übung erfolgreich beendet werden. 
Den Abschluss machten wir dann gemeinsam im Gerätehaus der Feuerwehr, wo bei kühlen Getränken noch Fragen zur Rettungshundearbeit gestellt werden konnten und Informationen ausgetauscht wurden.

Wir danken den Kameraden und Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Trippstadt ganz herzlich für Ihr Engagement uns bei dieser Übung zu unterstützen. Ihr wart echt super!

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Am 21.05.2017 - gegen 18:30 Uhr wurde unsere Staffel über die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern zu einem Einsatz nach Enkenbach alarmiert.

Eine Bewohnerin des dortigen Altenheims wurde am Sonntagmittag von der Heimleitung bei der Polizei als vermisst gemeldet. Daraufhin wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.

Neben unseren Einsatzkräften waren auch die Feuerwehr Enkenbach, das Rote Kreuz, die BRH Rettungshundestaffel Donnersbergkreis, sowie die Kriminalpolizei, ein Polizeihubschrauber und ein Polizeispürhund an der Suche beteiligt.

Es galt ein großes Areal rund um das Altenheim und dessen Umgebung abzusuchen. Dabei mussten unwegsame Waldstücke, Waldwege, Feldwege und auch mehrere Ortslagen der Verbandsgemeinde abgelaufen bzw. abgefahren werden.

Aufgrund der nächtlichen Dunkelheit und der Tatsache, dass auch die Suchhunde nach der insgesamt fast 6 1/2 Stündigen Suche erschöpft waren, musste die Suche gegen 0 Uhr erfolglos abgebrochen werden.

Glücklicherweise wurde die Person am darauffolgenden Morgen gegen 07:45 Uhr unterkühlt aber lebend aufgefunden und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

Facebook-Beitrag des DRK OV Enkenbach

2017 05 06 021Am 06.05. fand, im Beisein der ersten Kreisbeigeordneten Gudrun Heß-Schmidt, Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber, Vertretern der Kreisverwaltung, des Katastrophenschutzes (LNA-Gruppe/OrgL und Fernmeldedienst), der Feuerwehren von Stadt und Landkreis, des THW, des BOS-Netzwerk e.V. - Oliver Vollmer, sowie aus Politik (Martin Müller und Daniel Schäffner) und Wirtschaft (SWK-  Stadtwerke Kaiserslautern, Kreissparkasse KL, Firma F.K. Horn, Firma Mayer aus Schopp) in und um Kaiserslautern, die offizielle Eröffnung unseres Trümmergeländes statt. Auch Susi Tismer, Leistungsrichterin beim BRH Bundesverband Rettungshunde e.V., sowie unsere Freunde der BRH Rettungshundestaffel Saar e.V. nahmen an der Veranstaltung teil.

Nach fast 10-jähriger Bauzeit ein gelungener Abschluss und die Würdigung der Arbeit vieler Helfer. Ohne die Unterstützung unserer Freunde aus den unterschiedlichsten Organisationen wäre dieses Projekt kaum zu schaffen gewesen. 

Andreas Bender, Christine Weilacher und Ilona Aull, die über lange Zeit während der Bauphase den Verein als Vorsitzende leitete, erläuterten den Werdegang des Geländes bevor das rote Band (natürlich rotweißes Flatterband) von Andreas und Christine durchtrennt wurde.

Die Besucher hatten die Möglichkeit sich das Gelände anzuschauen und erhielten zu den Trainingsmöglichkeiten, Verstecken zahlreiche Informationen. Während des Tages fanden viele kleine Vorführungen der Hundeführer(-innen) und Hunde statt, die Bianca Czinder für die Gäste kommentierte. Es wurden viele Gespräche geführt, Kontakte neu geknüpft und bestehende vertieft. 

Ebenso war für das leiblich Wohl gesorgt - Die Truppe um Stefanie Feth mit Rebecca Leis, Christine Freiheit und Christine Weilacher hatten ein leckeres Buffet mit vielen kleinen Leckereien für die Gäste vorbereitet. Sekt und andere Getränke durften auch nicht fehlen.

Natürlich geht das nur mit vielen Helfern – so war fast die komplette, aktive Staffel an diesem Tag im Einsatz. Dafür sagen wir recht herzlichen Dank, denn ohne das Engagement eines jeden einzelnen funktioniert so ein Projekt nicht – Vielen herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer an diesem Tag!

Wir würden uns freuen, auch wieder viele Gäste beim Tag der offenen Tür unserer Rettungshundestaffel Kaiserslautern am 23.07.2017, in Schopp begrüßen zu können.

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Am gestrigen Samstag absolvierten sowohl Katharina Clemens als Suchtrupphelfer, sowie Andreas Bender als Hundeführer mit Joschi erfolgreich ihre Einsatzüberprüfungen.

Unsere Zugführer und der Ausbildungsleiter der Staffel schickten die beiden zur Suche in ein ca. 54.000 m² großes Waldstück bei Rodenbach. Es galt eine unbekannte Zahl vermisster Personen so schnell wie möglich zu finden.
Nach der Einweisung durch den ersten Zugführer Josef Stemler legte das Team mit der Planung der Einsatztaktik los. Zwei in dem Gebiet versteckte Personen wurden von Joschi schnell gefunden und sicher angezeigt. 
Auch der Funkverkehr, die Suchtaktik, der Einsatz von GPS sowie die Dokumentation der Suche und vor allem die Zusammenarbeit als Team wurden kritisch von den Beobachtern Peter Kluge und Marc Weilacher bewertet. 
Nach etwas mehr als 45 Minuten war klar, dass keine weitere Person mehr zu finden war, da nur zwei Helfer versteckt waren. Das Team gab das Gebiet frei.

Herzlichen Glückwunsch an Katharina, die uns ab sofort im Einsatz als Suchtrupphelfer unterstützt und an Andreas, der jetzt auch als Hundeführer mit Joschi im Einsatz unterwegs ist. 
Viel Erfolg bei euren zukünftigen Einsätzen.

2017 04 29 Katharina Andreas Einsatzueberpruefung

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Nach unzähligen, freiwillig geleisteten Arbeitsstunden fleißiger Helferinnen und Helfer, sowie vieler Geld- und Sachspenden ist es nun soweit – wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zur offiziellen Eröffnung unseres Trümmergeländes ein.
Wir werden zukünftig, neben unserem Schwerpunkt der Flächensuche, auch Hunde in der Trümmersuche nach vermissten Personen ausbilden. Diese Hunde kommen zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn Gebäude nach einer Gasexplosion oder anderen Schadensfällen eingestürzt sind. Dafür wurde ein ca. 4.000 m² großes Gelände hergerichtet, in welchem die Hunde nach „verschütteten“ Personen suchen können. Denn nur durch konsequentes Üben ist das Team für den Ernstfall bestens vorbereitet.
Um einen Eindruck von unserem neuen Gelände und unserer ehrenamtlichen Arbeit und Ausbildung zu erhalten, laden wir Sie recht herzlich ein, uns am 06.05.2017 in der Zeit von 13:00 – 15:00 Uhr am Übungsgelände in Kaiserslautern, Kniebrech 17 (nähe Kneipp Verein) zu besuchen. 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Herzlich – Ihre Rettungshundestaffel Kaiserslautern e.V.

Kurz vor dem Ende unseres zweiten Prüfungstages am 02.04.2017, wurde unsere Staffel über die Leitstelle Kaiserslautern zur Unterstützung der bereits vor Ort befindlichen Einsatzkräfte im Nachbarlandkreis Südliche Weinstraße alarmiert. 

Während der Nachbesprechung der Suche unseres vorletzten Prüfungsteilnehmers mussten die Mitglieder der Einsatzgruppe zum Einsatz ausrücken. Die Alarmierung lautete "Vermisste Person in der Nähe von Ludwigswinkel". Sofort rückten 14 Mitglieder unserer Einsatzgruppe nach Ludwigswinkel ab. Die Person wurde jedoch glücklicherweise von den Einsatzkräften vor Ort bereits gefunden und an den Rettungsdienst übergeben, als wir gerade bei der IuK Einheit Landkreis Südwestpfalz eintrafen.

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 Hier der Link zum Bericht: